Optimierter Rechnungskauf

Ihre Kunden lieben den Kauf auf Rechnung. Aber warum ist das so? Und wie wird das Vertrauen, das Sie Ihren Kunden entgegen bringen, nicht zum finanziellen Boomerang? Erfahren Sie hier, was den Rechnungskauf so besonders macht und wie Sie die Herausforderungen mit CrefoPay meistern.

Was im stationären Handel das Bargeld, ist im Onlinehandel der „Kauf auf Rechnung“. Trotz vieler Alternativen stehen die beiden schon etwas in die Jahre gekommenen Bezahlverfahren in der Gunst der Kunden immer noch an erster Stelle. So wählten nach einer aktuellen Untersuchung des ECC Köln (ECC-Payment Studie Vol. 21, www.ecckoeln.de) 40,2 Prozent der Konsumenten Kauf auf Rechnung als das Zahlungsverfahren, das man am liebsten verwendet beziehungsweise verwenden würde. Mit deutlichem Abstand erst folgen Paypal mit 29,2 Prozent, Kreditkarte mit 10,9 Prozent und Lastschrift mit 8,7 Prozent.

Bei gewerblichen Einkäufern und damit im B2B-Sektor sieht es noch deutlicher aus. 95 Prozent der Unternehmen würden ihre online erworbenen Waren gerne per Rechnung begleichen, so eine Studie von ibi-Research zum Onlinekaufverhalten im B2B-ECommerce aus dem Jahr 2017 (Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce, www.ibi.de). Dem folgen mit weitem Abstand die Firmenkreditkarte (37 Prozent), Paypal (35 Prozent) und Lastschrift (30 Prozent). Weder im B2C- noch im B2B-Bereich scheinen neue, „moderne“ Bezahlverfahren Stand heute eine sichtbare Rolle zu spielen.

 

Rechnungskauf - Der Star unter den Bezahlverfahren

Was macht die Beliebtheit der Rechnung aus und welche Vorteile bietet sie Onlinekäufern?

Sicherheit

Onlinekäufer müssen im Rahmen des Bezahlprozesses keinerlei Bank- oder Kreditkartendaten, Benutzernamen oder Passwörter über das Internet senden. Die Ware muss zudem erst dann bezahlt werden, wenn sie angekommen ist und nicht retourniert wird.

Datenschutz

Der Käufer geht davon aus, dass ausschließlich der Händler von seinem Kauf erfährt. Dies ist allerdings ein Trugschluss, da in den meisten Fällen auch für den Rechnungskauf ein Zahlungsdienstleister, zumindest aber eine Auskunftei zur Risikoprüfung, genutzt wird.

Schnelligkeit

Der gesamte Kaufprozess ist schnell und einfach abzuwickeln, da außer Name oder Firma, Anschrift und ggf. Geburtsdatum keine weiteren persönlichen Angaben erforderlich sind.

Retourenabwicklung

Für den Fall, dass man erhaltene Ware zurücksenden möchte, macht es einem die Rechnung leicht. Denn da man als Käufer in der Regel noch keine Zahlung geleistet hat, müssen keine Gutschriften abgewartet beziehungsweise überwacht werden, wie dies zum Beispiel bei der Zahlung mit Kreditkarte notwendig wäre.

Einkaufsrichtlinien

Im gewerblichen Bereich sind die Einkaufs- bzw. Bestellprozesse in der Regel auf den Rechnungskauf ausgelegt, sodass die Auswahl eines anderen Bezahlverfahrens häufig gar nicht möglich oder erlaubt ist.

 

 

 

Ihr 10-Punkte-Plan für den erfolgreichen Rechnungskauf

Ein Verzicht auf den Rechnungskauf birgt das große Risiko, erhebliche Umsatzanteile zu verlieren. Wie aber sieht dann ein idealtypisches Lösungsszenario aus? Worauf sollte ein Onlinehändler achten, der Kauf auf Rechnung optimal einsetzen möchte?

  • Rechnungskauf überall einsetzen

    Rechnungskauf einsetzen und Mobile Commerce nicht vergessen

    Der Rechnungskauf ist unbestritten die wichtigste und beliebteste Zahlungsart in Deutschland. Sie hilft massiv dabei, Kaufabbrüche zu senken und wirkt so umsatzsteigernd. Während diese Erkenntnis im Onlinehandel allgemein bekannt ist, scheint sie im Mobile Commerce noch nicht angekommen zu sein. Onlinehändler können und sollten den „Kauf auf Rechnung“ aber auch im mobilen Vertriebskanal einsetzen, wenn sie in der Lage sind, die nachfolgenden Punkte auch dort umzusetzen.

  • Eigene Marke stärken

    Rechnung als Kommunikation der eigenen Marke nutzen

    Das Rechnungsdokument selbst ist ein wichtiges Kommunikations- und Kundenbindungsinstrument des Händlers. Es sollte daher im eigenen „Look-and-Feel“ erstellt sein, also mindestens das eigene Logo und die Hausfarben enthalten.

  • Risiken nicht ignorieren

    Risiken nicht ignorieren, umfangreich prüfen

    Auch Händler, die von Betrugsversuchen im größeren Stil bisher verschont geblieben sind, sollten es unter keinen Umständen unterlassen, umfangreiche und professionale Maßnahmen zur Betrugsprävention einzurichten. Denn sicher kann sich kein Händler fühlen und häufig fällt betrügerisches Handeln erst dann auf, wenn bereits größerer Schaden entstanden ist.

  • Bonitätsprüfungen integrieren

    Externe Bonitätsprüfungen integrieren, wenn erforderlich

    Händler sollten nicht auf die Nutzung externer Auskunfteien verzichten, da diese über wichtige, risikorelevante Informationen verfügen, über die ein Händler in der Regel nicht verfügt. Allerdings kann die Nutzung externer Bonitätsprüfungen durch intelligente Risikomanagementsysteme reduziert werden, was die Kosten deutlich reduzieren kann.

  • Liquidität sicherstellen

    Frühestmögliche Liquidität sicherstellen

    Auch in Zeiten von Niedrigzinsen spielt Liquidität für viele Onlinehändler eine große Rolle. Lange Auszahlungszyklen durch Zahlungsdienstleister sind für viele Händler daher ein Ärgernis. Wünschenswert wäre, Zahlungseingänge sofort verfügbar zu haben.

  • Zahlungseingänge verbuchen

    Zahlungseingänge umgehend verbuchen

    Die Überwachung von Zahlungseingängen und deren Verbuchung ist eine der wichtigsten Tätigkeiten im Debitorenmanagement. Denn fast immer hängen damit Folgeprozesse zusammen, die im Falle von Verzögerungen entweder zu erheblichem Kundenärger oder zu Umsatzverlust führen können. So wird sich kein Kunde darüber freuen, eine Neubestellung nicht per Rechnung bezahlen zu können, nur weil der Händler eine Zahlung noch nicht verbucht hat. Das Risiko eines Kaufabbruchs und damit Umsatzverlustes ist entsprechend hoch. Fast noch schwerwiegender ist es, einem Kunden Zahlungserinnerungen zu senden, obwohl dieser fristgerecht gezahlt hat. Onlinehändler sind also gut beraten, Zahlungen automatisiert zuzuordnen und zu verbuchen und dafür zu sorgen, dass auch unklare Geldeingänge schnellstmöglich bearbeitet werden.

  • Folgeprozesse einleiten

    Folgeprozesse bei Nichtzahlung umgehend einleiten

    Wie im vorangegangenen Punkt beschrieben, führt ein zu frühes oder ungerechtfertigtes Mahnen zu erheblichem Kundenärger. Umgekehrt kann sich ein zu zögerliches Vorgehen negativ auf Erfolgsquoten auswirken, so dass eine penible Überwachung von Zahlungsfristen und eine stringente und umgehende Einleitung von Folgeprozessen nicht vernachlässigt werden darf.

  • Mahnprozess nutzen

    Mahnprozess auch zur Kundenrückgewinnung nutzen

    Natürlich dient mahnen in erster Linie dem Forderungseinzug. Da aber nicht hinter jeder Nichtzahlung gleich ein schlechter Kunde oder Betrüger steckt, besteht die große Chance, nicht nur das Geld zu erhalten, sondern auch die Kundenbeziehung. Dass dies nur mit einer kooperativen und freundlichen Wortwahl möglich ist, liegt ebenso auf der Hand, wie die Tatsache, dass ein „guter“ Kunde nicht direkt mit dem ersten Schreiben Post von einem Drittunternehmen erhalten möchte. Die zu frühe Positionierung eines Dritten, zum Beispiel eines Inkassounternehmens, lässt jede Kundenbeziehung zerbrechen.

  • Reputation stärken

    Mit dem richtigen Inkassopartner Reputation stärken

    Ganz ohne Inkasso geht es in der Regel nicht. Das ist unangenehm für den Schuldner, aber häufig auch unangenehm für den Gläubiger. Denn wenn der Inkassodienstleister unseriös oder unangemessen agiert, färbt dies fast immer auch auf den Auftraggeber, in diesem Fall auf den Onlinehändler ab. Onlinehändler sollten bei der Auswahl des Inkassopartners daher keine Abstriche bei der Reputation machen, auf eine Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e.V. achten und auf langjähriges Know-how setzen.

  • Outsourcing nutzen

    Outsourcing nutzen

    Die meisten der vorgenannten Punkte mit hoher Qualität umzusetzen ist für Onlinehändler in der Regel mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten verbunden oder erst gar nicht möglich. Denn sie sind weit entfernt vom eigentlichen Kerngeschäft eines typischen Onlinehändlers. Das Outsourcing bestimmter Prozesse im Bereich der Zahlungsabwicklung, dem Risiko-, Debitoren- und Forderungsmanagement ist daher eine gute Möglichkeit, Know-how, Methodenwissen und Technik von Spezialisten zu nutzen, um „Kauf auf Rechnung“ mit Erfolg anbieten zu können.

 

 

 

CrefoPay - Alles in einer Lösung

Mit CrefoPay können Sie Ihren Kunden den beliebten Rechnungskauf anbieten, ohne Angst vor unnötigen Forderungsausfällen oder zu hohen Kosten haben zu müssen. Entdecken Sie die Vielfalt der Komplettlösung von Creditreform.

Zahlungsabwicklung

Kauf auf Rechnung, Lastschrift, PayPal, Sofort, Vorkasse, nationale und internationale Kreditkarten, Debitkarten: Die Welt der Zahlungsverfahren ist ganz schön kompliziert. Nicht so mit CrefoPay.

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Betrugsprävention

Mit der intelligenten CrefoPay-Risikomanagementplattform lassen sich Betrugsmuster eindeutig und sicher identifizieren und Zahlungsausfälle auf ein Minimum reduzieren.

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Bonitätsprüfung

Die Betrugsprävention von CrefoPay wird durch die Creditreform B2B- und B2C-Wirtschaftsinformationen effektiv ergänzt.

 

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Debitorenmanagement

Die Überwachung, Verbuchung und Zuordnung Ihrer Geldeingänge übernehmen wir gerne für Sie. CrefoPay sorgt bei Nichtzahlung zudem für den pünktlichen Start von Folgemaßnahmen.

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Forderungsmanagement

Freundliche Zahlungserinnerungen in Ihrem Namen sowie ein seriöser Inkassoprozess von Creditreform sind integrale Bestandteile von CrefoPay.
 

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Zahlungsgarantie

Manchmal ist Planungssicherheit gefordert. Dann bietet Ihnen CrefoPay ein intelligentes System zur Absicherung Ihrer Forderungen mit vielen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Modellen.

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Ihre Vorteile

 

Zahlungsarten, auf die es ankommt
Ob Kauf auf Rechnung, Kreditkarte, PayPal, Sofort, Vorkasse oder auch die nach wie vor beliebte Lastschrift. Dank CrefoPay findet jeder Kunde bei Ihnen die passende Zahlungsart.

Faires und transparentes Preismodell
Bei CrefoPay bekommen Sie umfassende Leistungsbausteine aus einer Hand zu fairen Preisen. Und die finden Sie übersichtlich im Angebot, anstatt versteckt in Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Transparente Geschäftsprozesse
Welcher Kunde hat wann seine Rechnung bezahlt? Und mit welcher Zahlungsart? Läuft bereits das Inkassoverfahren? Sicherlich kommen Ihnen noch viel mehr Fragen in den Kopf, wenn es um Ihr Geschäft geht. Bei CrefoPay werden Ihnen diese in Echtzeit beantwortet.

Echte Omnichannel-Lösung
Wo auch immer Sie unbare Zahlungen entgegen nehmen möchten: CrefoPay unterstützt Sie gerne dabei. Im Onlineshop, im Ladenlokal, beim Kunden vor Ort... Oder versenden Sie einen Zahlungslink per E-Mail, SMS, WhatsApp oder auf Dokumenten. 

Das Plus an Leistung 
CrefoPay bietet Ihnen einfach mehr. Neben allen relevanten Zahlungsarten zum Beispiel eine ausgefeilte Betrugsprävention, Bonitätsprüfungen über Privatpersonen und Firmen sowie einen kundenfreundlichen Mahnprozess.

Jederzeitiger Zugriff auf Ihr Geld
Mit CrefoPay ist Ihr Geld ist in guten Händen. Nämlich in Ihren. Denn sämtliche Geldeingänge gehen auf Ihr eigenes Bankkonto ein. CrefoPay kümmert sich dabei um die Überwachung, Verbuchung und Zuordnung von Geldeingängen.

 

 

 

 

 

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